Termine 2019

Gesprächsabende 

In diesem Jahr trifft sich der Elterngesprächskreis an folgenden Terminen:
 

25.03.2019 Ihre Fragen zu Legasthenie und Dyskalkulie
03.06.2019 Schwierige Gespräche Eltern/Lehrer?! Das muss nicht sein
26.08.2019 Hilfen im Sinne des Nachteilsausgleichs 
28.10.2019 Lerntherapie -Worauf Eltern achten sollten. 
 
jeweils 19.30h bis ca. 21.00h
 
Die Treffen finden statt im FIZ Familien Informationszentrum, Harsefeld, Herrenstr. 25A (Parkmöglichkeiten Einfahrt Gierenberg).

Die Abende bieten die Möglichkeit in lockerer Runde zum Erfahrungs- und Informationsaustausch im Umgang mit Lese-Rechtschreib-Schwäche und Rechenschwäche zu Hause, in der Schule und beim Einstieg ins Berufsleben.  

Wir bitten um Anmeldung bei 

Birgit Lukas, Tel. 04164- 8532 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Dyskalkulie ist die Schwierigkeit des Betroffenen, sich in der Welt der Zahlen zurechtzufinden. Im Gegensatz zu seinen nicht-mathematischen Fähigkeiten und sonstigen Begabungen hat das Kind große Schwierigkeiten beim Erlernen, Verstehen und Anwenden der Grundrechenarten.

 

Ursachen können sein:

- genetische Bedingungen

- Lerndefizite durch längere Erkrankung

- missverstandene Erklärungen zu Mengenangaben (größer als, kleiner als)

- Probleme in der Hörverarbeitung

- Minderbegabung

- Verhaltensstörungen, die zum allgemeinen Lern- und Leistungsversagen führen

 

  • Es gibt keine typischen Rechenfehler. Aber das Kind macht die Fehler länger und häufiger als andere Schüler.
  • Größere und kleinere Mengen werden nicht auf einen Blick erfasst, beim Rechnen werden Gegenstände zur Hilfe genommen. Das Kind rechnet zählend.
  • Lückenaufgaben werden nicht verstanden. ( 7 -  ? = 4)
  • Es weiß nicht, wo sich die Zahl auf dem Zahlenstrahl befindet.
  • bei zweistelligen Zahlen werden Zehner und Einer vertauscht.
  • „Dreihundertvier“ wird als „3004“ geschrieben
  • Es verwechselt die Rechenarten und hat oft Schwierigkeiten bei Textaufgaben.
  • Das Vorstellungsvermögen für Längenmaße, Gewichte, Mengen u. ä. fehlt.
  • Das Kind kann die Uhr nicht lesen.

 

Bei einem Anfangsverdacht kann schon sehr frühzeitig getestet werden, ob eine Tendenz zur Dyskalkulie vorliegt. Dies kann unter bestimmten Voraussetzungen in der Schule erfolgen oder in einer lerntherapeutischen Einrichtung. Die Diagnose "Dyskalkulie" nach ICD 10F81.0 darf nur ein Kinder- und Jugendpsychologe vornehmen.
Um in der Schule einen Nachteilsausgleich (siehe Erlass) zu beantragen, ist eine fachärztliche Bescheinigung sinnvoll, aus der das Vorliegen einer Rechenschwäche gemäß ICD 10F81.0 hervorgeht.

Der Nachteilsausgleich ist nicht zu verwechseln mit dem "Abweichen von den Maßstäben der Leistungsbewertung" (allgemein auch "Notenschutz" genannt)!

 

 

 

 Die Elterngruppe ist durch persönliche Mitgliedschaft dem BVL und ifrk angeschlossen.